Warme und kalte Farben.

Die Unterteilung der Farben in kalte und warme Farben spielt eine große Rolle für die persönliche Farbanalyse, weil menschliche Haut auch entweder bläulichen oder gelblichen Unterton hat und dadurch entweder mit warmen oder mit kalten Farben besser aussieht.

Wie ich schon erwähnt habe, sind für die persönliche Farbanalyse drei Eigenschaften einer Farbe wichtig:

– Temperatur (warm / kalt)
– Farbtiefe (hell / dunkel)
– Sättigung (klar / gedeckt).

Heute möchte ich Ihnen etwas über die Temperatur von Farben erzählen.

Es wird angenommen, das menschliches Farbempfinden in ganz elementaren Erlebnissen seinen Ursprung hat.

Warme Farben in der Natur
Warme Farben in der Natur. Quelle: http://design-seeds.com/

So werden gelbe und rote Farbnuancen und ihre Schattierungen als warme Farben wahrgenommen, weil sie mit Feuer und Sonne in Verbindung gebracht werden. Blautöne und bläuliche Grüntöne werden dagegen als kalte Farben wahrgenommen, weil diese Farben mit Wasser und Eis assoziiert werden.

Kalte Farben in der Natur.
Kalte Farben in der Natur. Quelle: http://design-seeds.com/

Den Unterschied zwischen warmen und kalten Farben erkennt man am besten mit Hilfe von einem Farbkreis.

Gelb, Gelbrot, Orangerot, Magentarot, genauso wie Gelbgrün zählen zu den warmen Farben. Rotviolett, Violettblau, Cyanblau, Blaugrün und Grün gehören zu den kalten Farben.

Doch es gibt auf der Welt viel mehr Farben, als die zwölf, die auf diesem Farbkreis dargestellt sind.

Farbkreis nach Küppers. Warme und Kalte Farben.
Farbkreis nach Küppers. Warme und Kalte Farben.

Wie wir uns erinnern können, entstehen alle Sekundär- und Tertiärfarben aus zwei bzw. drei Primärfarben, die in verschiedenen Anteilen zusammen gemischt werden. Die Farbe mit dem größten Anteil bestimmt die Farbrichtung und den Farbton. Die Farbe, die nur mit einem kleinen Anteil dabei ist, bestimmt die Nuance. Das heißt, dass auch rote Farbe, die grundsätzlich warm ist, einen bläulichen Stich haben kann und dadurch kälter wirkt als die reine rote Farbe. Umgekehrt geht es genauso: Grüne Farbe mit Gelbstich wirkt wärmer als grüne Farbe mit blauen Stich.

Hier sind Paar Beispiele von warmen und kalten Nuancen von derselben Farbrichtung:

Warme und kalte Nuancen von derselben Farbrichtung.
Warme und kalte Nuancen von derselben Farbrichtung. Links sind warme und rechts kalte Nuancen zu sehen.

Außerdem können Farben abhängig von der jeweiligen Umgebung kälter oder wärmer wirken. Platziert man Lila in der Nähe von Rot, empfindet man Lila als kältere Farbe. Wird Lila aber in der Nähe von Blau platziert, wird es als wärmere Farbe wahrgenommen.

Lila und Blau. Lila wird als wärmere Farbe empfunden.
Lila und Blau. Lila wird als wärmere Farbe empfunden.
Lila und Rot. Lila wird als kältere Farbe empfunden.
Lila und Rot. Lila wird als kältere Farbe empfunden.

Unbunte Farben (Weiß, Grau und Schwarz) zählen zu den kalten Farben, wobei Grau manchmal als neutrale Farbe betrachtet wird.

Die Unterteilung der Farben in kalte und warme Farben spielt eine große Rolle für die persönliche Farbanalyse, weil menschliche Haut auch entweder bläulichen oder gelblichen Unterton hat und dadurch entweder mit warmen oder mit kalten Farben besser aussieht.

In der Modewelt werden meistens entweder warme oder kalte Farben untereinander kombiniert, weil eine solche Zusammensetzung harmonischer wirkt. Die Ausnahme bereiten die Fälle, wo man einen besonderen Akzent setzen möchte. Dann kombiniert man Farben mit verschiedenem Unterton, um mehr Kontrast zu schaffen.


Beitragsbild entworfen durch Freepik

Autor: Milla

Auf der suche nach meinem individuellen Kleidungsstil sammle ich in diesem Blog Mode-, Figur- und Stil-Tipps.

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